Cremesso Compact One im Test

Cremesso Compact One im Test

Einleitung

Anfang des Monats wurde mir eine Cremesso Compact One Kapselmaschine zum Testen angeboten und deswegen folgt jetzt ein Testbericht dazu.
Die Maschine ist einigen evtl. bekannt aus der Netto-Kampagne. Mit ihr kann man nicht nur Kaffee, sondern auch Tee zubereiten.

Design

Vom Design her fällt das Gerät aus meiner Sicht schlicht, modern und hochwertig aus (ich besitze die silberne Variante).
Auf der Oberseite gibt es drei beleuchtete Knöpfe für die verschiedenen Getränkemengen und einen langen Hebel um die Kapseln wechseln zu können. Alle Bedienelemente weisen eine ordentliche Haptik vor.
Der Wassertank auf der Rückseite lässt sich leicht entfernen und auffüllen (mit bis zu. 1,1L). Auf der Vorderseite gibt es ein Abtropfgitter mit einem Aufsatz für Espresso-Tassen.

Praxis

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Hebel hoch, Kapsel rein, Hebel runter und passende Taste drücken. Innerhalb kürzester Zeit kommt dann das Heißgetränk in die Tasse.
Das Ergebnis fällt gemischt aus: Tee (in meinem Test Ceylon Pekoe) schmeckt etwas künstlich und schwach. Der Ristretto dagegen kann durchaus mithalten mit der Konkurrenz. Aufgrund der geringen Maximaltemperatur von ca. 68°C sollte man allerdings vor der eigentlichen Getränkezubereitung einmal eine Tasse heißes Wasser (ohne Kapsel) durchlaufen lassen, da ansonsten die Temperatur von Anfang an schon zu gering ist. Das ist aus meiner Sicht auch die größte Schwäche der Compact One. Da ich schonmal eine Nespresso-Maschine testen konnte weiß ich, dass es auch anders geht.
Beim Kaffee besteht das Problem nicht so deutlich.
Alle drei Tasten lassen sich frei programmieren.

Fazit

Für Gelegenheitstrinker ist die Cremesso Compact One zu empfehlen solange sie nicht auch zur Teezubereitung genutzt werden soll. Die Kapseln bestehen nicht aus Aluminium wie bei Nespresso und sind so etwas besser für die Umwelt.

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